Tarot · Schwerter
Neun der Schwerter

- Sorge
- Grübeln
- Schlaflose Gedanken
Das Bild
Eine Gestalt sitzt im Bett auf und hält das Gesicht in den Händen, neun Schwerter hängen waagerecht an der dunklen Wand, die Decke ist mit Rosen und Zeichen bestickt.
Die Bedeutung
Auf der Neun der Schwerter geht es um die Gedanken in der Nacht. Die Überlieferung liest sie als Sorge und Grübeln, das größer wirkt, als die Lage ist. Die Schwerter hängen an der Wand, sie berühren die Gestalt nicht. Kartenleger raten bei ihr, die Sorgen bei Tageslicht anzusehen und darüber zu reden.
Umgekehrt
Umgekehrt deutet man sie als Sorgen, die nachlassen, oder als den Moment, in dem man sich jemandem anvertraut.
In der Liebe
In der Liebe liest man sie als Sorgen, die man aussprechen sollte, statt sie nachts zu wälzen.
Im Beruf
Bei der Arbeit steht sie für Druck im Kopf und die Bitte, einen Schritt nach dem anderen zu tun.
Als Tageskarte
Heute müssen Sie nicht alle Sorgen allein tragen. Erzählen Sie jemandem davon, im Hellen sieht vieles kleiner aus.
Diese Karte steht für Grübeln. Schreiben Sie heute einmal auf, was Sie beschäftigt, dann liegt es auf dem Papier.
Die Schwerter gehören zur Luft. Kartenleger sehen in ihnen das Denken, Entscheidungen und klare Worte, auch die unbequemen.
Bild: Pamela Colman Smith, Rider-Waite-Smith-Tarot, 1909, gemeinfrei (Wikimedia Commons).