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Tarot · Kelche

Acht der Kelche

Acht der Kelche: Ein Mann mit Wanderstab geht unter einem Mond von acht gestapelten Kelchen fort, auf Berge in der Ferne zu.

Das Bild

Ein Mann mit Wanderstab geht unter einem Mond von acht gestapelten Kelchen fort, auf Berge in der Ferne zu.

Die Bedeutung

Die Kelche stehen noch, aber dem Mann fehlt etwas darin. Die Tradition liest die Acht der Kelche als Weitergehen, als Suche nach tieferem Sinn und als freiwilligen Abschied. Sie steht für den Mut, etwas zurückzulassen, das nicht mehr erfüllt. Er geht ruhig und bei Nacht, nicht im Zorn.

Umgekehrt

Umgekehrt liest man sie als Zögern zu gehen oder als Rückkehr zu etwas, das man schon verlassen wollte.

In der Liebe

In der Liebe deutet man sie als Wunsch nach mehr Tiefe oder als Abschied, der lange gereift ist.

Im Beruf

Bei der Arbeit steht sie für eine Neuorientierung, wenn eine Aufgabe keinen Sinn mehr stiftet.

Als Tageskarte

Heute dürfen Sie sich fragen, was Ihnen fehlt. Manchmal muss man ein Stück weggehen, um es zu finden.

Die Acht der Kelche steht für die Suche. Ein Spaziergang allein kann heute Klarheit bringen.

Die Kelche gehören zum Wasser. Sie stehen nach der Tradition für Gefühle, Beziehungen und das, was einen innerlich bewegt.

Bild: Pamela Colman Smith, Rider-Waite-Smith-Tarot, 1909, gemeinfrei (Wikimedia Commons).