Sternbild Orion
Lateinisch Orion, Genitiv Orionis, Abkürzung Ori
Norden oben, Osten links, wie man den Himmel ansieht. Die Linien sind eine übliche Form, die Sterne sind gerechnet.
Die Sage
Der große Jäger, der prahlte, er könne jedes Tier der Erde erlegen; die Erde schickte einen Skorpion, der ihn tötete. Seither stehen beide nie zugleich am Himmel: Geht der Skorpion auf, geht Orion unter. Zu sehen sind die rote Schulter Beteigeuze, der blaue Fuß Rigel und die drei Gürtelsterne. Darunter hängt das Schwert mit dem Orionnebel, einer Wiege neuer Sterne, schon mit bloßem Auge als Fleck zu erkennen.
Wann ist Orion zu sehen?
Am besten zu sehen ist es abends im Januar: Um 22 Uhr steht es dann am höchsten, in Deutschland etwa 46° über dem Südhorizont.
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Die hellsten Sterne
| Stern | Bezeichnung | Helligkeit | Farbe |
|---|---|---|---|
| Rigel | β Ori | 0,12 | bläulich |
| Beteigeuze | α Ori | 0,50 | rötlich |
| Bellatrix | γ Ori | 1,64 | bläulich |
| Alnilam | ε Ori | 1,70 | bläulich |
| Alnitak | ζ Ori | 2,05 | bläulich |
| Saiph | κ Ori | 2,06 | bläulich |
| Mintaka | δ Ori | 2,23 | bläulich |
| Hatysa | ι Ori | 2,77 | bläulich |
Je kleiner die Zahl, desto heller: Unter 1 strahlen die hellsten Sterne des Himmels, 4 ist unter einem Stadthimmel kaum noch zu sehen. Griechische Buchstaben nach Johann Bayer (1603).
Sternschnuppen
Aus Orion kommen die Orioniden: wann sie fallen und wie man sie sieht.